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SIKORA

Deutschland, Nachkriegszeit: Millionen Kinder werden in Kurheime geschickt. Doch statt Heilung erleben sie systemische Gewalt – und kehren traumatisiert zurück.

 

Ausgehend von der Geschichte ihrer Mutter und den Stimmen weiterer Betroffener erzählt Regisseurin Katrin Sikora von einem verdrängten Kapitel deutscher Geschichte – und von dessen Folgen bis in die Gegenwart. Gleichzeitig erarbeiten 12 Jugendliche ein dokumentarisches Theaterstück für das Deutsche Theater Berlin, das die Erinnerungen der Verschickungskinder am Leben hält.

SCHWARZE HÄUSER

Kontakt & Impact

Mit SCHWARZE HÄUSER möchten wir die verdrängte Geschichte der Kinderverschickung sichtbar machen und eine Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt in institutionellen Systemen – damals wie heute – anstoßen. Der Film schafft Empathie und regt zur Reflexion an.

Wir freuen uns über Kooperationen und jede Form der Nutzung – ob im Kino, in Bildungskontexten oder im öffentlichen Diskurs. Schreibe uns gerne eine Mail an: 

alex@tondowskifilms.de 

(cc: kuehn@realfictionfilme.de)

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Synopsis

Zwischen den 1950er und 1980er Jahren wurden in Deutschland Millionen von Kinder in sogenannte Kurheime verschickt. Das Ziel war Heilung und Erholung. Doch stattdessen erlebten viele Zwangsmedikation, Demütigung und systematische Gewalt. Zahlreiche Verschickungskinder kehrten traumatisiert zurück – unter ihnen die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter.

 

„Schwarze Häuser“ macht die strukturelle Gewalt dieses vermeintlichen „Heilsystems“ sichtbar. Der Film beleuchtet die lange verdrängten Erfahrungen durch intime Zeitzeugenberichte und Archivmaterial, verflochten mit der Familiengeschichte der Regisseurin. Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Jungen Deutschen Theaters Berlin ein Stück auf die Bühne, das auf Originaldokumenten und Erinnerungen basiert.

 

Die künstlerische Auseinandersetzung der Regisseurin eröffnet einen generationsübergreifenden Dialog über Schweigen, Macht und institutionalisierte Gewalt – Themen, die erschreckend relevant sind. 

BUCH & REGIE: KATRIN SIKORA

PRODUKTION: ALEX TONDOWSKI, IRA TONDOWSKI

KAMERA: JANIS BROD

SCHNITT: MONA VELZ

TON: PEPE MÜLLER

MUSIK: MARCUS SANDER

SOUNDDESIGN: LARISSA KISCHK

PRODUKTIONSLEITUNG: SASKIA ROSE

PRODUKTIONSKOORDINATION: JULE GRASER

KO-PRODUKTION: ZDF – DAS KLEINE FERNSEHSPIEL & FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG KONRAD WOLF GEFÖRDERT VON: MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG 

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